
Das Quartier Potsdamer Platz ist das Ergebnis umfangreicher Wettbewerbe, Entwürfe und Planungen. Die 19 Gebäude auf dem Daimler Areal sind nach Entwürfen eines internationalen Architektenteams unter der Leitung des Italieners Renzo Piano entstanden. Renzo Piano wollte ein europäisches Stadtquartier schaffen und prägte das Gesicht des Areals, unter anderem durch die von ihm entworfenen Terracotta-Fassaden.
Seine Planung basiert auf dem 1991 vom Berliner Senat ausgewählten städtebaulichen Entwurf der Münchner Architekten Hilmer und Sattler. Der Entwurf legte unter anderem den Verlauf der Straßen und die Blockstruktur der Gebäudekomplexe fest. Er bildete die Grundlage für die späteren Architekturwettbewerbe der Investoren. Der räumliche Ausgangspunkt war eine fast vollständig abgeräumte Fläche mit einer Vielzahl historischer Bezüge, die jedoch - mit Ausnahme des im Krieg unbeschädigt gebliebenen Haus Huth sowie der Potsdamer Straße - nirgendwo mehr greifbar waren.
