Hochbau

Im Bauablauf des Gesamtprojekts mussten der Tief-, Hoch- und Innenausbau aller Gebäude exakt aufeinander abgestimmt sein.

Die umfangreichen Tiefbau-Arbeiten und die das Areal durchziehenden Tunnelbauten machten es schwierig, einen Bauablauf zu planen, bei dem sich die Arbeiten nicht gegenseitig blockierten. Diese hohe Komplexität des simultanen Bauens auf dem gesamten Areal erforderte von den Beteiligten eine außergewöhnliche Genauigkeit in der Planung und Durchführung jedes einzelnen Bauabschnitts.

Obwohl die Baustelle groß war, gab es zwischen den Gebäuden wenig Platz für die so genannten "Baustelleneinrichtungsflächen". Das sind Flächen, auf denen Baumaterial wie Steine, Stahl, Fassadenteile etc. vor dem Einbauen gelagert werden. Alle Lieferungen erfolgten deswegen via Schiene zum Logistik-Zentrum und von dort über die eigene Baustraße "just in time" zur Baustelle, also pünktlich zum geplanten Verarbeitungstermin. In fünf Jahren Bauzeit wurden auf diese Weise 1,4 Mio. Tonnen Beton und knapp eine halbe Million Tonnen Stahl verbaut. Zu Spitzenzeiten arbeiteten 6.500 Bauarbeiter und Handwerker gleichzeitig.

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