Masterplan von Renzo Piano
Masterplan von Renzo Piano

Der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs war Basis für den Masterplan von Renzo Piano. Er beinhaltete ein Konzept für die Nutzungen im Sinne des "europäischen" Städtebaus. Als wesentliches Element lebendiger Stadtkultur wird die Straße als öffentlicher Raum angesehen; kurze Wege und zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten machen das Viertel attraktiv und schaffen ein buntes Straßenbild. Um die Vielfalt auch architektonisch zu gewährleisten, war der Architekturwettbewerb mit der Maßgabe ausgeschrieben worden, dass nicht nur der erste, sondern auch weitere Preisträger mit der Realisierung einzelner Gebäude beauftragt werden sollten. Unter künstlerischer Leitung von Renzo Piano waren sechs weitere Architekturbüros mit der Planung von Gebäuden beauftragt: Arata Isozaki (Tokio), Christoph Kohlbecker (Gaggenau), Hans Kollhoff (Berlin), Ulrike Lauber und Wolfram Wöhr (München), José Rafael Moneo (Madrid) und Richard Rogers (London).

Überarbeiteter Masterplan 1993

Renzo Piano erstellte den so genannten "Dekalog", in dem Richtlinien für die Gestaltung der Gebäude bestimmt wurden. Das Areal sollte einen visuellen Zusammenhang erhalten. Für die Fassaden wurde vorwiegend Terracotta, Ziegel- und Sandstein verwendet, so dass die Gebäude eine warme und einladende Atmosphäre ausstrahlen. Fast alle Gebäude haben im Erdgeschossbereich Arkaden. Die bis zu acht Meter breiten Fußwege bieten Platz für die unterschiedlichsten Veranstaltungen im Freien. Die Einbindung der Wasserfläche, der so genannte „Piano-See“, prägt das Mikroklima des Areals positiv. In der Optimierungsphase der Planungen wurde die Zusammenstellung der verschiedenen Nutzungen auf eine Kombination von Büro, Wohnen und Gewerbe im Verhältnis von 50:20:30 abgestimmt.

Willkommen am Potsdamer PlatzEntertainmentHotelsShopping/GastroSightseeing/Kultur