StÄdtebaulicher Wettbewerb

1991 schrieb der Senat von Berlin ohne Beteiligung der Grundstückseigentümer und Investoren einen städtebaulichen Wettbewerb aus. Darin sollten allgemein verbindliche Vorgaben für die Bebauung des Potsdamer und Leipziger Platzes entwickelt werden, an denen sich später die architektonischen Entwürfe der einzelnen Investoren orientieren sollten.

Entwurf von Hilmer und Sattler 1991

Der vom Senat ausgewählte Entwurf des Münchner Büros Hilmer und Sattler formulierte für den gesamten Wettbewerbsbereich konkrete Vorgaben: eine Blockbebauung mit 35 m Traufhöhe, Akzentuierungen durch höhere Gebäude am Landwehrkanal und am Potsdamer Platz und ein Straßenraster, das sich eng am historischen Vorbild orientierte.


Entwurf von Richard Rogers 1991

Durch einen für die Investoren von Richard Rogers entwickelten Alternativ-Entwurf wurde eine Diskussion mit dem Senat in Gang gesetzt, die zu einer Flexibilisierung der Vorschläge von Hilmer und Sattler führte.

 

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